Wir investieren erstaunlich viel Lebenszeit in die Erfüllung andererleute Erwartungen. Oft bewusst, öfter unbewusst. Wir haben eine intersubjektive Vorstellung von einem ehrbaren Dasein verinnerlicht, der wir unsere tatsächliche Entfaltung unterordnen.
Ganz ausbrechen können wohl nur die wenigsten von uns aus dieser chimärenhaft gewachsenen Kollektivpsychose. Aber hinterfragen können wir sie. Denn was wir auch tun, „in fünfhundert Jahren kräht da kein Hahn mehr nach“.
